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Republikanischer US-Senator: "Ukrainer bauen sich von unserem Geld Luxusvillen"

In einem Interview für Newsmax hat der republikanische US-Senator Tommy Tuberville die Finanzhilfen für Kiew scharf kritisiert. Der Politiker warf der ukrainischen Führung vor, das aus Washington erhaltene Geld für den Kauf von Immobilien in verschiedenen Teilen der Welt auszugeben.
Republikanischer US-Senator: "Ukrainer bauen sich von unserem Geld Luxusvillen"Quelle: AFP © CHIP SOMODEVILLA / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images

Der republikanische Senator Tommy Tuberville, der den US-Bundesstaat Alabama vertritt, hat in einem Interview mit Newsmax am Dienstag vor einem NATO-Beitritt der Ukraine gewarnt und die Verschwendung gigantischer Finanzmittel für den Krieg gegen Russland kritisiert. Er führte dabei fiskalische Bedenken und eskalierende Spannungen mit Russland an, die einer NATO-Mitgliedschaft der ehemaligen Sowjetrepublik entgegenstehen.

Tuberville erklärte in der Sendung Chris Salcedo Show, dass die Aufnahme der Ukraine in das westliche Militärbündnis Russland provozieren und zu einem katastrophalen globalen Konflikt führen könnte. Er verwies auf die anhaltenden Spannungen zwischen Russland und dem Westen und hob dabei die strittige Frage der NATO-Erweiterung hervor.

Der Senator erklärte seine Unterstützung für Donald Trump, der in seiner Amtszeit als US-Präsident die NATO-Bestrebungen der Ukraine gebremst habe: 

"Präsident Trump hat sie zurückgehalten. Er fordert die NATO auf, ihren verdammten Job zu machen, anstatt sich zurückzulehnen und von den amerikanischen Steuerzahlern abhängig zu sein." 

Kritisch steht Tuberville auch der fortgesetzten Unterstützung der Ukraine durch die USA gegenüber. Die finanzielle Belastung für den amerikanischen Steuerzahler sei unvertretbar geworden, sagte er und konkretisierte: 

"Wir haben seit 2014 über 300 Milliarden Dollar für die Ukraine ausgegeben. 300 Milliarden. Das ist halb so viel, wie wir für den gesamten Zweiten Weltkrieg ausgegeben haben. Wir müssen aufwachen."

In dem Interview für Newsmax zeigte sich Tuberville empört über die Ukraine-Politik der Biden-Administration und insbesondere über ihren Umgang mit den Mitteln des amerikanischen Steuerzahlers, die korrupten ukrainischen Politikern in die Taschen geleitet würden: 

"Wir drucken 80.000 Dollar pro Sekunde, wir leihen uns 80.000 Dollar pro Sekunde, 4,6 Millionen Dollar pro Minute. Und wir denken darüber nach, der Ukraine mehr Geld zum Verschwenden zu geben. Diese Leute können nicht mehr Häuser kaufen, als sie bereits gekauft haben. Sie haben überall auf der Welt Strandhäuser. Lasst uns anfangen, an unser Land zu denken."

Zuvor hatte Tuberville in einer Sitzung des Ausschusses für Streitkräfte des Senats Verteidigungsminister Lloyd Austin zu den Absichten der NATO gegenüber der Ukraine befragt. Austin bestätigte das Ziel, die Ukraine in das Bündnis aufzunehmen, und stimmte damit mit früheren Erklärungen von Außenminister Antony Blinken überein. Austin bekräftigte auf die ausdrückliche Frage des republikanischen Senators:

"Es ist das Ziel der NATO-Mitglieder, die Ukraine irgendwann in die NATO aufzunehmen. Und das ist sicherlich etwas, was die Ukraine will."

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