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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland bestätigt massiven Raketenangriff auf Militärziele in Kiew

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland bestätigt massiven Raketenangriff auf Militärziele in KiewQuelle: AP © Efrem Lukatsky
  • 19.07.2026 11:10 Uhr

    11:10 Uhr

    Trotz EU-Protest: IOC lockert Sanktionen gegen Russland

    Das IOC hält trotz des Widerstands von neun EU-Staaten an der vorläufigen Aufhebung der Sanktionen gegen russische Sportler fest. Mehrere Verbände erlauben bereits wieder Starts unter russischer Flagge und Hymne, während Kritiker politischen Druck und Wettbewerbsnachteile befürchten. Im Gespräch mit RT begrüßt Volleyball-Olympiasieger Alexander Wolkow die Entscheidung und betont, Sport dürfe nicht länger von politischen Konflikten bestimmt werden.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 10:35 Uhr

    Region Stawropol: Brände auf Industriegeländen nach Drohnenattacke aus Ukraine

    In den frühen Morgenstunden hat das ukrainische Militär in der südrussischen Region Stawropol zugeschlagen. Gouverneur Wladimir Wladimirow meldet zwar keine Opfer infolge der Drohnenattacke. Der Politiker berichtet jedoch über mehrere Brände auf zwei Industriegeländen nahe der regionalen Hauptstadt Stawropol. Zwei Brände seien demnach auf einem Industriegelände in der Siedlung Wjasniki ausgebrochen. Am Ort des Geschehens habe man den lokalen Notstand erklärt. Der Löscheinsatz dauere noch an. Ein weiteres Feuer sei im Norden von Stawropol weit entfernt von Wohnhäusern ausgebrochen. Es bestehe keine Gefahr für die Zivilbevölkerung. Die Feuerwehr kämpfe gegen die Flammen, teilt Wladimirow mit.

    Der Gouverneur warnt seine Landsleute davor, Fotos und Videos mit den Folgen der Einschläge oder mit dem Einsatz der Luftabwehr zu veröffentlichen. Wer Wrackteile findet, sollte sie auf keinen Fall berühren, sondern umgehend den Rettungsdienst benachrichtigen.

  • 10:07 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 140 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr am Samstag bis 7 Uhr am Sonntag (MESZ) 140 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk und Rostow, über dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 09:32 Uhr

    Machtkampf in Kiew: Warum Selenskij den Verteidigungsminister austauscht

    Die Entlassung des ukrainischen Verteidigungsministers hat Proteste und scharfe Reaktionen im Westen ausgelöst. Im Gespräch ordnet unser Korrespondent Roman Ziskin den Machtwechsel ein: Mit dem Geheimdienstmann Jewgeni Chmara setze Präsident Selenskij auf einen besonders loyalen Vertrauten, während der als westlich orientiert geltende Vorgänger Fjodorow zunehmend unbequem geworden sei. Hinter der Umbildung stehe demnach weniger eine militärische Neuausrichtung als vielmehr ein Machtkampf um Loyalität, politischen Einfluss und die Kontrolle über milliardenschwere Geldströme.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 09:00 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 18. Juli 20 Geschosse auf sieben Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki — 5,
    • Welikaja Lepeticha — 3,
    • Welikije Kopani — 3,
    • Winogradowo — 2,
    • Golaja Pristan — 3,
    • Kachowka — 2,
    • Skadowsk — 2.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Tschaplinka, Aljoschki, Krynki, Nowaja Kachowka und Welikije Kopani seien insgesamt 22 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 08:33 Uhr

    DVR meldet 23 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 23 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 28 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 18. Juli bis 0 Uhr am 19. Juli (Ortszeit) wurden zwei Zivilisten getötet. Ein Zivilist erlitt Verletzungen. Durch den Beschuss wurden ein Wohnhaus, acht zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Lkw beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 38 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei kamen zwei Zivilisten ums Leben, zwölf weitere erlitten Verletzungen. Drei Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Kommunalfahrzeuge, Busse, Lkw und Autos wurden beschädigt.

  • 08:05 Uhr

    Nach Protesten: Selenskij kündigt Entscheidungen zur Armeeführung an

    Vor dem Hintergrund der anhaltenden Proteste gegen die Entlassung von Verteidigungsminister Michail Fjodorow hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij Gespräche mit Militärs geführt. In einer Videoansprache versicherte der Staatschef:

    "Natürlich höre ich, was die Leute sagen."

    Dabei habe er auch "lange" mit Fjodorow und ebenso mit Armeechef Alexander Syrski gesprochen. Entscheidungen bezüglich der Armee würden ausgearbeitet, versprach Selenskij, ohne Details zu nennen.

    Parallel dazu demonstrierten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und anderen Städten den dritten Tag in Folge wieder mehrere Tausend vor allem junge Menschen gegen Fjodorows Entlassung. Die Demonstranten forderten seine Wiedereinsetzung. Die Hauptforderung war inzwischen jedoch die Ablösung von Armeechef Syrski.

  • 07:31 Uhr

    Russland bestätigt massiven Raketenangriff auf Militärziele in Kiew

    In der vergangenen Nacht haben schwere Explosionen die ukrainische Hauptstadt Kiew erschüttert. Örtliche Medien meldeten Dutzende Detonationen, darunter auch im Stadtzentrum. Demnach war dies eine der massivsten Raketenattacken seit dem Kriegsausbruch Ende Februar 2022.

    Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete über mindestens einen Getöteten und elf Verletzte. Der Politiker sprach zudem von Bränden in mehreren Vierteln. Nach Angaben der ukrainischen Luftstreitkräfte sollen mehr als zwei Dutzend ballistische Raketen auf Ziele in und nahe der Hauptstadt abgefeuert worden sein.

    Das russische Verteidigungsministerium bestätigte am frühen Sonntagmorgen die Attacke. Demnach habe sie mehreren Rüstungswerken und Logistikzentren in Kiew und seiner Umgebung gegolten. Unter den getroffenen Militärzielen nannte die Behörde vier Rüstungswerke, die Komponenten für Marschflugkörper, Raketen und Drohnen hergestellt haben sollen. Darüber hinaus sei ein modernes Terminal eines ukrainischen Postunternehmens getroffen worden, das man auch als Lager für Güter mit doppeltem Verwendungszeck benutzt habe, hieß es. Außerdem meldete das Ministerium in Moskau eine erfolgreiche Attacke auf den Hafen Juschny im Gebiet Odessa.

  • 18.07.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:58 Uhr

    Häfen Juschny und Odessa: Drei Trockenfrachter mit Ladung für ukrainische Armee zerstört

    Wie das russische Verteidigungsministerium der Nachrichtenagentur TASS mitteilt, wurden heute mit Hilfe von Kampfdrohnen im Hafen von Juschny ein Trockenfrachter zerstört, der militärische Güter transportierte, sowie im Hafen von Odessa zwei Trockenfrachter mit militärischer Ladung. Im Ministerium heißt es:

    "Von Kampfdrohnen wurden im Hafen von Juschny ein Frachter, der militärische Güter für die ukrainischen Streitkräfte transportierte, und im Hafen von Odessa zwei Frachter mit militärischer Ladung getroffen, die sich in der Reede des Hafens befanden und auf die Entladung warteten."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.