Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee nimmt den Gegner im Norden von Slawjansk in die Zange

3.09.2026 11:39 Uhr
11:39 Uhr
Russische Drohnenpiloten zerstören gegnerischen Truppenstandort nahe Saporoschje (Video)
Nächtliche Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten, die als Teil der Luftlandetruppen kämpfen, im Einsatz. Wie es heißt, wurde dabei ein temporärer Standort der ukrainischen Drohnentruppe in der Nähe der Stadt Saporoschje eliminiert.
10:48 Uhr
Russische Truppen nehmen weiterhin logistische Anlagen des Gegners ins Visier
Einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zufolge führen Russlands Streitkräfte weiterhin kombinierte Angriffe auf Logistikeinrichtungen durch, die für die Versorgung der ukrainischen Armee eingesetzt werden.
Wie es heißt, wurde in der Nacht zum Donnerstag mithilfe von Kampfdrohnen das Logistikzentrum "Biokon" in Welikaja Aleksandrowka im Gebiet Kiew zerstört, das zur Lagerung und Verteilung von Militärgütern genutzt wurde.
09:55 Uhr
Russland will Festsetzung des Schiffes "Professor Moltschanow" durch Norwegen anfechten
Am Rande des Östlichen Wirtschaftsforums in Wladiwostok hat Russlands Minister für die Entwicklung des Fernen Ostens und der Arktis, Alexej Tschekunkow, erklärt, russische Anwälte würden die Entscheidung der norwegischen Behörden anfechten, das Schiff "Professor Moltschanow" zu beschlagnahmen.
Laut dem Minister wurde das Schiff des russischen Wetterdienstes Rosgidromet im Hafen von Barentsburg in der Inselgruppe Spitzbergen aufgrund einer Klage des ukrainischen Unternehmens Naftogaz festgesetzt. Moskau betrachte den Vorfall als Verstoß gegen das Völkerrecht, betonte Tschekunkow weiter.
Die Entscheidung des Gouverneurs von Spitzbergen sei laut einer Mitteilung auf Anordnung des Bezirksgerichts Nord-Troms zurückzuführen, das Naftogaz das Recht eingeräumt habe. Das ukrainische Unternehmen habe dies als eine Entschädigung für im Jahr 2014 enteignete Vermögenswerte beantragt.
Der Gouverneur werde sich in Zusammenarbeit mit dem russischen Unternehmen Trust Arcticugol um die Besatzung und die Passagiere an Bord kümmern.
09:00 Uhr
Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 20 Uhr am Mittwoch bis 8 Uhr Moskauer Zeit am Donnerstag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 416 ukrainische unbemannte Fluggeräte über dem Gebiet Kursk, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.
08:08 Uhr
Volksrepublik Donezk: Weitere Tote und Verletzte bei Angriffen aus der Ukraine
Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben Behörden in Donezk 28 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 30 Geschosse verschiedener Art abgefeuert.
Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 2. September bis 0:00 Uhr am 3. September (Ortszeit) kamen vier Zivilisten ums Leben. Fünf weitere Einwohner erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden fünf zivile Infrastruktureinrichtung beschädigt.
Am Vortag meldete die Behörden 27 Angriffe aus der Ukraine.
07:26 Uhr
Militärexperte: Russische Streitkräfte kesseln gegnerische Einheiten im Norden von Slawjansk in der DVR ein
Die Erfolge der russischen Truppen im Raum Swjatogorsk in der Volksrepublik Donezk (DVR) zeigen vor allem, dass der nördliche Teil der Stadt Slawjansk vollständig abgeriegelt wird. Dadurch wird die Versorgung der ukrainischen Einheiten in nordwestlicher Richtung unterbrochen. Der russische Militärexperte Andrei Marotschko teilt dies der Nachrichtenagentur TASS mit.
Russlands Präsident Wladimir Putin gab am Mittwoch bekannt, das russische Militär habe Swjatogorsk in der DVR unter eigene Kontrolle gebracht.
2.09.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Es ist Zeit, die Ukrainer um Entschuldigung zu bitten

Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine in Istanbul, 29.03.2022Urheberrechtlich geschützt Indem er sich weigerte, für Verhandlungen einzutreten, hat der Westen der Ukraine schweren Schaden zugefügt. Das Ergebnis der Verhandlungen in Istanbul 2022 war weitaus besser als alles, was die Ukraine heute erwarten kann.
Mehr dazu in dieser Analyse von Ted Snider.21:58 Uhr
Trump stimmt Aussage über Verschweigen ukrainischer Verluste zu
US-Präsident Donald Trump hat der Aussage zugestimmt, dass die Regierung seines Vorgängers Joe Biden und führende US-Medien das tatsächliche Ausmaß der ukrainischen Verluste im Konflikt mit Russland verschwiegen haben.
Bei einem Gespräch im Weißen Haus erklärte ein Journalist, die Regierung unter Joe Biden und große westliche Medien hätten die "enormen Verluste Kiews" verschwiegen. Dies habe letztlich zum Personalmangel bei den ukrainischen Streitkräften geführt.
"Sie haben recht", antwortete Trump.
21:55 Uhr
Drohnenangriffe: vier Tote in DVR, sieben Verletzte im Gebiet Belgorod
Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf die Volksrepublik Donezk (DVR) sind vier Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Dies teilte Republikchef Denis Puschilin mit. Demnach kamen zwei Frauen und ein Mann im Dorf Primorskoje ums Leben. Auf der Straße zwischen Jalta und Kremenjowka wurde zudem ein Mann bei einem Drohnenangriff auf einen Lastwagen getötet. Alle Verletzten wurden medizinisch versorgt.
Im Gebiet Belgorod wurden bei mehreren Drohnenangriffen sieben Zivilisten verletzt. In Graiworon wurde ein Mann mit einem Knalltrauma ins Krankenhaus gebracht. In dem Dorf Potschajewo erlitt ein weiterer Zivilist Splitterverletzungen am Kopf. Auf der Straße zwischen Rakitnoje und Proletarski, in den Dörfern Beljanka, Archangelskoje und Jablonowo sowie auf der Straße zwischen Kasinka und Borki wurden weitere Menschen verletzt. Sie erlitten unter anderem Splitterverletzungen und Schädel-Hirn-Traumata.
Im Gebiet Kursk wurde zudem eine 71-jährige Frau bei einem Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus verletzt. Sie erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und ein Knalltrauma und wurde in das Gebietskrankenhaus gebracht.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
